Christian Peschke
 
AUSSAGE...
 
von Marco J. Bodenstein


von Prof. Dr. Theo Reim


von Dr. Helmut Bachmaier


zu:  Elan Vital | Realität | Wahrnehmung | Leib | Rund | Weibliches | Eros | Natur

von


Realität

Die Wiederkehr des Körperlichen und des Konkreten vollzieht sich in der Kunst Christian Peschkes.
Er wehrt sich gegen die Aufzehrung des Realen durch die Abstraktion. Sein künstlerisches Bewußtsein ist auf das Gegenständliche gerichtet oder auf das, was ihm an Wesentlichem im Leben widerfährt. Dabei verfällt er in keinen Detail- oder gar photographischen Realismus, sondern er will künstlerisch eine Re-Kreation, eine Wiedererschaffung der Dinge und des Leibes.

Feind jeder Abbildungsästhetik, ist seine Ästhetik der Idee des Nachschaffens und der Wiederbelebung ursprünglicher Formen und Dinge verpflichtet. Dabei isoliert er seine Kunstgegenstände, die Gegenstände im Werk, völlig von Zweck- oder Nutzungsabsichten Der Künstler ist in seinem Sinne einer, der die Welt noch einmal erfindet, die Dinge in ein neues Licht rückt und Menschen in neuen Landschaften auftreten läßt. Diese Art von Realität führt keine heile Welt vor, sondern eine Welt, die für die Freude offen ist und nicht vom Leiden beherrscht wird.