von Marco J. Bodenstein
von Prof. Dr. Theo Reim
von Dr. Helmut Bachmaier
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Weibliches |
Eros |
Natur
von
Eros
Im "Gastmahl" des Platon ist die höchste Form des Eros die Vereinigung
des Schönen und Guten, die aus sich selbst heraus entsteht. Eros wird als
Kraft der Anziehung zweier Hälften, männlich – weiblich, thematisiert,
die einst eine Einheit bildeten und entzweit wurden. Vereinigungswünsche
und Anziehungen, Verschmelzen und Begehren sind die Wirkungen des Eros. Christian
Peschke liefert in seiner Kunst Bilder von der Vitalität des Eros und seiner
grenzensprengenden Macht.
Diese Grenzüberschreitungen oder Transgressionen sind dem Eros eingeschrieben
und bedürfen der Begrenzung durch die Gestalt der Kunst. In diesem Wechselspiel
von Transpression und Limitation, von Grenzverletzung und Begrenzung, bewegt
sich seine wie jede erotische Kunst.